digitalHUB Aachen startet in dritte Förderphase

  •  Ministerin Neubaur übergibt fünf DWNRW-Hubs Förderbescheid über insgesamt 10,7 Millionen Euro
  • digitalHUB Aachen widmet sich dem Fokus GreenTech

 

Am Montag, den 5. Dezember, übergab die NRW-Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur einen Förderbescheid über insgesamt 10,7 Millionen Euro an die fünf Digital Hubs in Aachen, Bonn, Düsseldorf, Essen und Münster. Die 2016 gegründeten Digital Hubs, die Startups bei der Gründung, der Etablierung im Markt und der Vernetzung mit dem Mittelstand unterstützen und sich zudem der digitalen Transformation des Mittelstands widmen, starten damit in die dritte Förderphase. In dieser wird neben dem Thema digitale Transformation ein verstärkter Fokus auf das Thema Klimaschutz und Unterstützung von Startups bei der internationalen Ausrichtung gelegt.

Ministerin Neubaur:„Mit vielseitigen Angeboten und überregional sichtbaren Veranstaltungen unterstützen die DWNRW-Hubs digitale Startups, die das Zeug haben, den nachhaltigen Umbau unserer Wirtschaft mit zukunftsweisenden Innovationen voranzubringen. Denn klar ist: Für die klimagerechte Transformation in Nordrhein-Westfalen brauchen wir eine lebendige Startup-Szene, die diese große Herausforderung annimmt und mit viel Motivation an neuen Lösungen arbeitet. Umso mehr freue ich mich, dass die DWNRW-Hubs in Aachen, Bonn, Düsseldorf, Essen und Münster als wichtige Treiber des Startup-Ökosystems ihr Angebot weiter ausbauen können.“

„Wir freuen uns sehr, mit dem digitalHUB Aachen in die dritte Förderphase des Projektes ‚Digitale Wirtschaft NRW‘ des NRW-Wirtschaftsministeriums zu starten. In dieser werden wir unsere grenzüberschreitenden Aktivitäten ausweiten und das Thema digitale Transformation um das Thema Nachhaltigkeitstransformation erweitern. Ein besonderer Fokus für den digitalHUB Aachen liegt – passend zu unserem Aachener Tech-Standort und -Ökosystem – auf dem Thema GreenTech“, sagt Dr. Oliver Grün, Vorstandsvorsitzender des digitalHUB Aachen e.V. und CEO der GRÜN Software Group.

„Die dritte Förderphase ist ein wichtiger Meilenstein für die digitale Transformation der Region Aachen und unser regionales Startup-Ökosystem. Das Team des digitalHUB startet voller Motivation und mit vielen Ideen in die dritte Runde und wird das Angebot für Startups und Mittelständler in enger Abstimmung mit den anderen DWNRW-Hubs und den regionalen Partnern weiter ausbauen. Als IHK unterstützen wir dieses Engagement sehr gerne“, ergänzt Michael F. Bayer, Hauptgeschäftsführer der IHK Aachen und Vorstandmitglied im digitalHUB Aachen e.V.

Udo Glaser, Bereichsleiter Mittelstand und Mitglied der Geschäftsführung im digitalHUB Aachen; Dr. Oliver Grün, Vorstandsvorsitzender des digitalHUB Aachen und CEO der GRÜN Software Group und Michael F. Bayer, Hauptgeschäftsführer der IHK Aachen und Vorstandsmitglied im digitalHUB Aachen nahmen von NRW-Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur den Förderbescheid für den digitalHUB Aachen entgegen. ©MWIKE NRW/ A. Bowinkelmann

Neue Schwerpunkte in dritter Förderphase

In der neuen Förderphase launchen die DWNRW-Hubs die Kampagne Tech4Good, ein Label, mit dem sie Unternehmen und Startups dazu motivieren, Lösungen für aktuelle, soziale und umweltbezogene Probleme zu entwickeln. Zudem werden Austauschprogramme mit internationalen Partnern erweitert. Dadurch erhalten Startups die Möglichkeit, neue Zielmärkte zu erschließen. Außerdem passen die Digital Hubs ihre Accelerator-Programme und Veranstaltungen auf Startups an, die ihre frühe Entwicklungsphase erfolgreich gemeistert haben.

Darüber hinaus setzen die Standorte auch eigene Schwerpunkte. Während beispielsweise der digitalHUB Bonn das Thema Cybersicherheit in den Fokus rückt, widmet sich der digitalHUB Aachen in der dritten Förderperiode verstärkt dem Thema GreenTech.

Insgesamt förderten die DWNRW-Hubs in Nordrhein-Westfalen bislang über 1.000 Startup-Teams mit eigenen Programmen, führten über 1.000 Veranstaltungen durch und erreichten so mehr als 60.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Weitere Informationen: Zur Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes NRW

Bildquelle für beide Bilder: ©MWIKE NRW/ A. Bowinkelmann

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