Digitalisierung
verstehen und
richtig umsetzen!

Digitale Transformation

Bei der Digitalisierung zählt Tempo

Digitale Technologien und neue Marktteilnehmer verändern tradierte Branchenstrukturen. In Europa sind Innovationen heute überwiegend IT-getrieben. Die erste Digitalisierungswelle mit der Entwicklung von Suchmaschinen, Sozialen Netzwerken oder Smartphones betraf vor allem das B2C-Geschäft. Einzelne der hier besonders erfolgreichen Player wie Apple oder Alphabet (u.a. Google) erreichen bereits als Einzelunternehmen Börsenwerte von rund einer Billion Dollar. Dies entspricht nahezu dem gesamten Börsenwert aller DAX-Unternehmen aller Branchen in Deutschland zusammen. Während zum Beispiel Deutschland mit Siemens ein Pendant zu General Electric in den USA hatte oder VW das erfolgreiche deutsche Gegenstück zu General Motors bildet, hat Europa nichts Vergleichbares hervorgebracht zu Apple, Google und facebook, zu Uber, Airbnb und Amazon! Gleiches gilt hinsichtlich fehlender Pendants zu Digitalkonzernen aus Asien wie Alibaba oder Tencent. Europa hat die erste Welle der Digitalisierung verpasst.

„Bei der Digitalisierung gilt mehr als bei jeder vorangegangenen Transformation: Gewinnen wird, wer frühzeitig neue Märkte erschließt und schnell eigene Standards setzt. Ergänzen Sie Ihre Geschäftsmodelle rechtzeitig um neue datengetriebene Services!“

Dr. Oliver Grün, Vorstand digitalHUB Aachen e. V.

Wohlstand in Europa ist bedroht

Die zweite Welle der Digitalisierung richtet sich auf die B2B-Branchen und damit auf die Wirtschaftszweige, auf denen der europäische Wohlstand basiert. Beispiele sind die Konzepte von Tesla und Alphabet Waymo. Sie greifen die Automobilindustrie an, den in Deutschland bedeutendsten Industriezweig. Diese Geschäftsmodelle bedrohen unmittelbar unseren Wohlstand!

#Digitale Innovationen
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#IT-getriebene Innovationen

Digital signals flying over highway. Digital transformation. Internet of Things.

Wertschöpfung verlagert sich in Internet-Plattformen

Intelligente automatisierte Produktion im Sinne einer Industrie 4.0 oder IT-Einsatz allein können die umfassenden Veränderungen im Zuge der Digitalisierung nicht auffangen. Sie müssen Ihr Unternehmen digital transformieren! Internetplattformen werden zu Konkurrenten etablierter mittelständischer Unternehmen oder von Industriebetrieben. Die Wertschöpfung verlagert sich zunehmend von der Produktion in diese softwarebasierten Plattformen. Digitale Geschäftsmodelle ergänzen Produkte oder lösen sie sogar ab:

  • Die Plattform Airbnb ist Weltmarktführer der Hotelbranche. Sie vermittelt Übernachtungen, ohne ein Hotel zu besitzen.
  • Im Taxigewerbe ist Uber Weltmarktführer, verfügt jedoch über kein einziges Taxi.
  • Die Handelsplattform Alibaba, ebenfalls Weltmarktführer, besitzt kein Lagerhaus.

Digitale sowie um datengetriebene Services erweiterte Geschäftsmodelle sind für den zukünftigen Wohlstand in Deutschland und Europa grundlegend.

Auch Ihr Unternehmen muss digital fit werden! Überdenken und ergänzen Sie mit uns Ihr Geschäftsmodell. Die Alternative: Eine Rolle als verlängerte Werkbank von Plattformen in den USA und Asien.

#Industrie 4.0
#Internetplattformen
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Digitale Geschäftsmodelle

Segmente der Digitalisierung

Der Einsatz digitaler Technologie erfolgt immer im Kontext eines Geschäftsmodells. Er setzt an einem bestimmten Punkt an und verfolgt ein konkretes Ziel. Der Geschäftsmodell-Kontext ist daher grundlegend. Digitale Technologie kann einwirken auf:

  • ein Produkt
  • den Verkaufsprozess
  • die Auslieferung von Produkten (Distribution)
  • die Kommunikation über ein Produkt
  • sowie auf die Integration dieser Aspekte zu einem neuen Service, der einen ganz neuen Kundennutzen hervorbringt.
Business-Transformations-Radar

Diese Zusammenhänge gehen in der allgemeinen Diskussion häufig unter. Ein gemeinsames Verständnis von Digitalisierung ist jedoch wichtig, damit sich alle Beteiligten auf der gleichen Kommunikationsebene bewegen. Das Aachener IT-Unternehmen CANCOM synaix GmbH, Mit-Initiator des digitalHUB, hat einen Business-Transformations-Radar entwickelt, der diese verschiedenen Aspekte und ihre Beziehungen im Kontext eines digitalen Geschäftsmodells visualisiert:

Für den Endnutzer fällt die Veränderung umso größer aus, je umfangreicher und intensiver die einzelnen Elemente digitaler Technologien in den verschiedenen Segmenten genutzt werden.

Transformationsradar - Quelle: Stefan Fritz - CANCOM synaix GmbH

Musikindustrie: Vollständig transformierte Plattform-Ökonomie

Ein Paradebeispiel für digitale Transformation bildet die Musikindustrie:

  • Vor etwa 20 Jahren wurde Musik auf Tonträgern (CDs) mit acht bis 20 Musikstücken verkauft.
  • Das MP3-Format als rein technische digitale Innovation reduzierte den Speicherplatz eines 4-Minuten-Songs zunächst von 50 auf vier Mbyte. Während die Musikindustrie diese Innovation nicht für ihre Geschäftsmodelle zu nutzen wusste, erkannten Privatanwender, dass sich die kleinen Dateien einfach über das Internet austauschen ließen (neuer Distributionsweg). Diese Piraterie schadete der Musikindustrie.

Musik im Transformations-Radar Phase 1 bis 2 Quelle: Stefan Fritz - CANCOM synaix GmbH

  • Apple schuf mit iTunes eine neue digitale Innovation: einen einfachen Weg, einzelne Musiktitel über das Internet zu verkaufen, statt ganzer Alben. Damit digitalisierte Apple nicht nur das Produkt (den Song), sondern auch den Verkauf, die Auslieferung und die Kommunikation. Diese durchgängige Kette aus iTunes Store, stimmiger Oberfläche und einfacher Bedienung brachte dem Unternehmen enormen wirtschaftlichen Erfolg.
  • Als bisher letzte Welle transformierten Spotify und andere Streaming-Anbieter das Musikhören zu einem Service-Geschäft. Damit hoben sie den Reifegrad des Business-Modells auf die Ebene der digitalen Plattformen. Die Musikindustrie ist hierdurch vollständig digitalisiert und transformiert – in allen fünf Segmenten und auf den höchsten Grad: der Plattform-Ökonomie

Musik im Transformations-Radar Phase 1 bis 4 Quelle: Stefan Fritz - CANCOM synaix GmbH

Konsequenz für digitale Strategien

Vor Umsetzung einer digitalen Innovation muss ein Unternehmen entscheiden, für welche Segmente (Produkt, Auslieferung, Verkauf, Kommunikation und Integrations-Services) dies erfolgen oder ob das Geschäftsmodell an sich digitalisiert werden soll.

„Diese Festlegung bildet die Basis für jeden weiteren Schritt!“

Stefan Fritz, SVP CANCOM

Der digitalHUB unterstützt traditionelle Unternehmen bei dieser Entscheidung, bei der Durchführung der erforderlichen Schritte und dabei, für die Realisierung ihrer Geschäftsmodelle die richtigen Kooperationspartner zu finden.

DWNRW-Summit in Düsseldorf NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (l.), Christian Schallenberg, Mitglied der LANCOM Geschäftsleitung
Best Practices

Innovationsradar

Der Innovationsradar, entwickelt von HUB-Mitglied Innoloft, ist ein Element der digitalHUB-Plattform. Mitglieder präsentieren in diesem Marktplatz ihre neuesten Innovationen. Deren Einstellen erfolgt als exklusiver Mitglieder-Service automatisiert durch die Nutzung digitaler Technologien wie Machine Learning und anderen modernen digitalen Technologien.

Die Plattform unterstützt Mitglieder des digitalHUB bei der Recherche von Innovationen und damit bei der Umsetzung digitaler Prozessverbesserungen und neuer Geschäftsmodelle. Die Nutzer finden hier in Echtzeit Informationen zu aktuellen Innovationen in ihrem Marktsegment. Sie fördert neue Ideen für die Unternehmensentwicklung, zeigt Matches an und initiiert innovationsbezogene Kooperationen von Industrie, Mittelstand, Startups und Investoren durch intelligente Vernetzung von etablierten Unternehmen, Startups und Ideen.

Zum Innovationsradar

#digitalHUB-Plattform
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